Berlin, 02.03.2017

Das Zeiss-Großplanetarium von außen. ©Frank-Michael Arndt
Der Planetariumssaal mit dem Sternenprojektor „Universarium IX“. ©Frank-Michael Arndt
Die Kuppel des Planetariumssaals während der Bauphase (nach Montage der Akustikpaneele). ©Frank-Michael Arndt
Wiedereröffnung Zeiss-Großplanetarium
in Berlin

In den 1990er Jahren hatte eine schrittweise Modernisierung des Planetariums stattgefunden. Aufgrund zunehmender Wartungsprobleme veranlassten die Verantwortlichen seit 2012 die Erneuerung der Medientechnik und der Projektionskuppel. Zudem wurde der Brandschutz ertüchtigt und eine flächendeckende Brandmeldeanlage eingebaut. Auch das Dach musste saniert werden.

Der 5-geschossige Gebäudekomplex mit der markanten silbernen Halbkugel umfasst eine Bruttogrundfläche von ca. 7 600 m² mit Ausstellungsflächen, einem Kinosaal mit ca. 160 Besucherplätzen und dem Planetariumssaal. Letzterer weist nach der Sanierung ein erhöhtes Platzangebot von 307 Plätzen sowie vier Rollstuhlplätze auf. Der neue Sternenprojektor „Universarium IX“ im Planetariumssaal ist der erste Projektor mit LED-Technik aus dem Hause Zeiss, der als Besonderheit dieses Planetariums wie auch sein Vorgänger im Boden versenkt werden kann.

OBERMEYER war mit der Objektplanung Gebäude, der Planung der Medien- und Elektrotechnik, der Tragwerks-
planung sowie der SiGe-Koordination beauftragt. Darüber hinaus sorgten die unternehmensinternen Ingenieure aus dem Fachbereich für Bau- und Raumakustik dafür, dass neben der Optik auch die Akustik den Planetariumsbesuch zu einem Genuss für (fast) alle Sinne werden lässt.

Ende 2016 wurde das Zeiss-Großplanetarium wiedereröffnet und erfreut sich seitdem einer großen Besucherzahl.

Einen detaillierten Bericht zur Medientechnik finden Sie in unserem Presseclipping.